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Die Tagebücher von Klaus Lohmann

Stefan Flesch (Hg.): "Frei ist heute nur, wer beten kann." Die Tagebücher von Klaus Lohmann - Vikar und Pastor der Bekennenden Kirche im Rheinland 1935-1939, Schriften des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland Nr. 38, Düsseldorf 2013, 335 S., broschiert, € 14,80.

Im Alter von 25 Jahren beginnt Klaus Lohmann 1935 in Wuppertal seine Ausbildung als Vikar bei der Bekennenden Kirche. Von der Theologie Karl Barths geprägt, nimmt er früh eine kritische Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus ein. Er erlebt das konspirative Wirken führender BK-Theologen hautnah mit. Seine mutige Predigt in Trier nach dem November-pogrom 1938 bringt ihn in das Visier der Gestapo. Mehrfach vorgeladen, rettet ihn schließlich nur die Einberufung bei Kriegsausbruch 1939 vor weiterer Verfolgung. Abseits aller Politik und theologischer Fragen dokumentieren die Tagebücher aber auch eindrücklich den Alltag eines jungen Mannes in der NS-Zeit, der sich verliebt, der Schwierigkeiten mit seinen Ausbildern hat, der gern wandert und auch ausgelassen feiern kann.

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